14.11.2019

Endspurt im GalaxSea

Die 300.000-Besucher-Marke knacken

In den Jenaer Freibädern erlebten mehr als 147.000 Badegäste einen tollen Sommer 2019. Aber auch das Freizeitbad GalaxSea entwickelte sich in diesem Jahr zu einem Besuchermagnet. In jedem einzelnen Monat zählte die Jenaer Bäder- und Freizeitgesellschaft mehr Badegäste im GalaxSea als im vergangenen Jahr.

In einem Pressegespräch am heutigen Donnerstag, 14. November, sagte Thomas Dirkes, Geschäftsführer der Stadtwerke Jena: „Unser Ziel war, dass wir in diesem Jahr die 300.000-Besucher-Marke im GalaxSea knacken. Jetzt stehen wir kurz davor. Mit aktuell 254.000 Badegästen können wir in den Endspurt gehen.“ Insgesamt fokussiere sich das Bäderteam darauf, die Badegäste jetzt in der Adventszeit mit zusätzlichen Wohlfühl-Angeboten zu überzeugen. „Aber auch während der vergangenen Monate konnten wir mit ideenreichen und innovativen Angeboten und Services überzeugen“, fasste Susan Zetzmann das bisherige Geschäftsjahr zusammen. Insgesamt habe man dabei auf drei Säulen an Maßnahmen gesetzt und wolle dies „wegen der positiven Gästeresonanz“ auf jeden Fall auch im nächsten Jahr fortführen.

Hier die Zusammenfassung:

Neue Zielgruppen mit neuen Angeboten erreichen
Unter dem Motto „Mit Energie ins GalaxSea“ startete vor einem Jahr eine neue Kampagne, die vor allem auf die Kunden der Stadtwerke Energie Jena abzielte. Zu dem besonderen Aktionspreis von nur 29 Euro pro Monat erhielten diese die Möglichkeit, jederzeit Bad- und Saunawelt im GalaxSea zu nutzen. Insgesamt 917 Kunden erworben das Angebot der AboCard und besuchen seitdem regelmäßig das Freizeitbad. Fazit: Die AboCard kann sowohl von Kunden, die bereits eine nutzen, verlängert werden oder aber auch neu erworben werden. Das Angebot ist limitiert und gilt bis 29. Februar 2020.

Zusätzlich zu der AboCard „Mit Energie ins GalaxSea“ können Kunden der Stadtwerke Energie sich über ein neues Angebot freuen: die Familien-AboCard. Zum Preis von nur 39 Euro pro Monat können zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder ein Jahr lang die Badewelt im GalaxSea sowie die Freibäder besuchen. Dieses Angebot ist ebenfalls limitiert und begrenzt auf den Aktionszeitraum 18. November 2019 bis 29. Februar 2020.

Digitale Services für die Gäste anbieten
Gewöhnlich kommen die Gäste ins GalaxSea. Aber seit etwa einem Jahr kommt das GalaxSea auch zu den Gästen nach Hause. Möglich gemacht hat dies das neue digitale Angebot der Jenaer Bäder- und Freizeitgesellschaft: der Online-Shop. Über die Homepage www.jenaer-baeder.de zu erreichen oder direkt über shop.jenaer-baeder.de kann seitdem jeder von überall aus seinen persönlichen GalaxSea-Aufenthalt planen, Termine im Wellness buchen und auch Gutscheine kaufen. In dieser Woche nun wurde das Kurssystem des GalaxSea in den Webshop der Bäder-Homepage zusätzlich integriert. Was bedeutet, freie Kurse können über das Portal eingesehen, reserviert und bezahlt werden.

Mit Investitionen den Bestand erhalten, aber auch den Neubau einer Sportschwimmhalle vorantreiben
Nachdem die beiden Freibäder in Jena mit ihren Sanitäreinrichtungen, Spielplätzen und Außenanlagen rundum erneuert wurden, konzentrieren sich die Jenaer Bäder in den kommenden Monaten auf kleinere Maßnahmen zur Verschönerung der Anlagen. Als Beispiel dafür sind insbesondere die Pflanzen zu nennen, die vor allem im GalaxSea erneuert werden müssen.

Weiterer Fokus: In die Zukunft geblickt und wie bereits mit ersten Entwürfen angekündigt, steht der Bau der Sportschwimmhalle in Lobeda an. Laut Bauplan soll die Sportschwimmhalle von der Jenaer Bäder- und Freizeitgesellschaft mit einer Beckenlänge von 50 Metern als Acht-Bahnen-Anlage für nationale amtliche Wettkämpfe des Deutschen Schwimmverbandes bis zum Herbst 2022 errichtet werden. Die Investition in Höhe von mindestens 14 Millionen Euro erfolgt durch eine Mittelbereitstellung der Stadtwerke Jena und durch Fördermittel des Lan¬des Thüringen. Die tatsächliche Höhe der Fördermittel ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unsicher. Den Antrag auf Fördermittel haben die Jenaer Bäder diesen Herbst gestellt

In den vergangenen 18 Jahren wurde in Deutschland jedes zehnte Schwimmbad geschlossen. Damals gab es laut der Sportstättenstatistik der Sportministerkonferenz 6.716 Schwimmbäder. Heute sind es nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen noch knapp 6.000. Thomas Dirkes und Susan Zetzmann sind sich in ihrem Ziel einig, „für Jena und die Region die Angebote zum Schwimmen, aber auch für Erholung und Wellness aufrechtzuerhalten und auszubauen sowie perspektivisch die Profile der einzelnen Bäder noch mehr zu schärfen.“